Dominomövchen

Herkunft:
Seit etwa 1890 aus Kleinasien nach Europa eingeführt.
Gesamteindruck:
Kurz, gedrungen, ziemlich breite, dennoch zierliche Form; bei tiefer Stellung
vorne aufgerichtete, stolze, kokette Haltung.
Rassemerkmale:
Kopf: Möglichst rund, mit dem Schnabel eine ununterbrochene Bogenlinie
bildend, Stirn breit und voll; spitzkappig oder glatt.
Augen: Groß, Iris orangefarbig, bei Braunfarbigen heller gestattet; Rand wenig
entwickelt und fleischfarbig.
Schnabel: Kurz, dick, abwärts geneigt; bei Roten und Gelben hell, bei Schwarzen
und Blaufarbigen dunkel bis schwarz, bei den anderen hornfarbig.
Hals: Kurz und dick, etwas noch hinten gebogen.
Brust: Breit und gut gewölbt mit Jabot.
Rücken: Kurz, abfallend, In den Schultern breit; Bauch kurz, aber gut gewölbt.
Flügel: Kurz und geschlossen, auf dem Schwanz aufliegend.
Schwanz: Schmal, gut geschlossen.
Läufe: Kurz, unbefiedert.
Gefieder: Dicht und anliegend; Jabot gut entwickelt
Farbenschläge:
Schwarz, Dun, Braun, Khaki, Rot, Gelb, Blau mit schwarzen Binden, Blaufahl, Rot-
fahl, Gelbfahl, Braunfahl mit Binden, Khakifahl mit Binden, Gehämmerte in Blau,
Blaufahl, Braunfahl, Khakifahl, Rotfahl, Gelbfahl.
Farbe und Zeichnung:
Kopf, Schild und Schwanz mit Decke und Keil farbig, alles andere weiß. Die Kopf-
färbung erstreckt sich bis auf den Nacken, ggf. mit Einschluß der Spitzkappe, und
endet vorn beim Jabotansatz. Seitlich muß die Zeichnung geradlinig verlaufen.
Nacken reinweiß. Erwünscht sind 8 bis 10 weiße Schwingen, doch sind auch 6
oder 7 nicht als Fehler anzusehen, solange das ovale Schild gut geschnitten ist.
Das Schild darf keine weißen, der Weißschlag keine farbigen Federn aufweisen.
Grobe Fehler:
Gerader, zu dünner Schnabel; schmale Stirn; zu stark unterbrochenes Profil; Feh-
len des Jabots.
Bewertung:
Gesamteindruck - Kopf und Schnabel - Körperform und -haltung - Zeichnung -
Jabot - Farbe.
Ringgröße: 8
Dominomövchen Mövchentauben 2007