Deutsche Farbenschwanzmövchen

Herkunft:
Glattköpfig früher vor allem im Rheinland, kappig in der Hamburger Gegend
gezüchtet.
Gesamteindruck:
Kurz, breit und rund; stolze Haltung und gut entwickeltes Jabot.
Rassemerkmale:
Kopf: Möglichst kugelrund, breit und mit gut gefüllter Stirnpartie, volle
Backen; glattköpfig, rund- oder spitzkappig.
Augen: Groß, lebhaft, dunkel; Ränder blaß.
Schnabel: Kurz, stumpf und breit angesetzt möglichst viel Substanz in Ober- und
Unterschnabel, die Stirnwölbung noch unten ohne Einknickung fortset-
zend. Die Verlängerung des Schnabelschnittes soll über dem unteren
Augenrand liegen. Ober- und Unterschnabel sollen sich gut decken;
fleischfarbig.
Hals: Kurz, voll, zurückgenommen getragen; Kehle mit gut entwickelter
Wamme.
Brust: Breit, voll, gut gewölbt.
Rücken: Kurz, in den Schultern breit, abfallend.
Flügel: Fest am Körper anliegend, test geschlossen, leicht auf dem Rand des
Schwanzes aufliegend.
Schwanz: Kurz und geschlossen.
Läufe: Kurz, Schenkel und Fersen vom Bauchgefieder bedeckt, Läufe unbe-
fiedert.
Gefieder: Jabot gut entwickelt.
Farbenschläge:
Schwarz, Dun, Braun, Khaki, Rot, Gelb, Blau, Blaufahl, Braunfahl, Khakifahl.
Farbe und Zeichnung:
Nur der Schwanz farbig, übriges Gefieder weiß.
Grobe Fehler:
Unterbrochenes Profil, schmale Stirn, Kniff; gerader oder dünner Schnabel; zu lan-
ger Körper; Hängeflügel; Fehlen des Jabot. Weiße Federn im Keil sind nicht als
grober Fehler zu werten.
Bewertung:
Gesamteindruck - Kopf und Schnabel - Figur - Haltung - Jabot - Farbe - Zeich-
nung.
Ringgröße: 8
Deutsche Farbenschwanzmövchen Mövchentauben 2007